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Die transmediale 2013 und CTM.13 erwarten euch!

2013-01-25 12:00

Ein Festival, das jedes Jahr auf's Neue herausfordert und an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Kultur angesiedelt ist. Wo sich Menschen aus aller Welt begegnen, um gemeinsam ihre Vorstellungen von digitaler Kunst und Kultur zu überprüfen. Eine kreative Forschungsplattform und Denkfabrik mit angeschlossenem Musikfestival aber doch irgendwie anders. Ihr merkt es schon, die transmediale in Berlin macht es einem nicht gerade einfach sie auf einen Bereich festzulegen. Das möchte sie auch gar nicht und dafür mögen wir sie um so mehr!

Zum 26. Mal möchte die transmediale uns auf den aktuellen Stand der Medienkunst bringen. Das Motto in diesem Jahr lautet: BWPWAP. Das Akronym steht für „back when Pluto was a planet“ und beschreibt das Phänomen wenn Dinge aus der Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr eindeutig zuzuordnen sind oder sich den wissenschaftlichen und technokratischen Definitionsmustern verweigern. Genau das wurde dem kleinen Pluto 2006 zum Verhängnis, als ihm sein Status als Planet offiziell aberkannt wurde. Doch überall dort, wo es eben darum geht neue Regeln und Definitionen auszuhandeln, entsteht Raum für überraschendes und unerwartetes, wie zum Beispiel Kunst und Kultur. In diesem programmatischen Spannungsfeld wird sich die transmediale also bewegen.

Wie immer schöpft das Festival alle Möglichkeiten der Publikumsbespielung aus und bietet vom 29. Januar bis zum 3. Februar Ausstellungen, Symposien, Film- und Videoaufführungen und Live-Performances im Berliner Haus der Kulturen der Welt. Als Orientierung dienen vier verschiedene Themenstränge - USERS, NETWORKS, PAPER, DESIRE -, die wie eine Art Roadmap durch das gesamte Festival führen.

Bereits einen Tag früher, nämlich am 28. Januar beginnt mit dem CTM.13 (club transmediale) das Partnerfestival für experimentelle und elektronische Musik unter dem Motto THE GOLDEN AGE.

Bevor transmediale und CTM.13 nächste Woche eure Synapsen zum Schwingen bringen, startet aber heute erst einmal das Vorspiel P2P. Dabei dreht sich ein Wochenende lang alles um digitale und post-digitale Kultur und experimentelle Künste. Berliner Gallerien und Kunstprojekte veranstalten über die ganze Stadt verteilt Talks, Workshops, Panel-Diskussionen und Performances, um über Kunst, Technologie und Politik zu reflektieren.

Ihr seht, in den folgenden Tagen gibt es in Berlin viel zu entdecken und nur wenig Argumente diesen Event zu verpassen. Die re:publica wünscht euch viel Vergnügen dabei.    

*Photo © OnSite 2012