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	<title>Kommentare zu: Pro und Contra Twitterwalls</title>
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	<description>Just another Re-publica.de weblog</description>
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		<title>Von: Echtzeit: Twitter und Bildung &#171; Dotcom-Blog</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-518</link>
		<dc:creator>Echtzeit: Twitter und Bildung &#171; Dotcom-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 14:47:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und kann bei größeren Veranstaltungen zum Einsatz kommen und die ungeliebte und zu recht diskutierten Twitterwall ersetzen. Hier können Fragen per Twitter eingereicht und z.B. Nach Themen geclustert werden. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und kann bei größeren Veranstaltungen zum Einsatz kommen und die ungeliebte und zu recht diskutierten Twitterwall ersetzen. Hier können Fragen per Twitter eingereicht und z.B. Nach Themen geclustert werden. [...]</p>
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		<title>Von: Rob Vegas</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-158</link>
		<dc:creator>Rob Vegas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:05:25 +0000</pubDate>
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		<description>Es schaut natürlich ungeheuer modern aus. Live-Kommentare aus dem Netz zu einem Vortrag/Diskussion im realen Leben.

Es hat aber keinen großen Mehrwert. Hält man den Vortrag selbst, so müsste man direkt mit der Wall kommunizieren. Man schaut jedoch das Publikum an und im Hintergrund läuft ein völlig anderer Stream ab. Darauf stets wieder zu reagieren macht ein Panel nicht einfacher und natürlich gibt es dann noch lauter Scherzbolde, welchen man bei dieser Gelegenheit ebenfalls eine Bühne verschafft. Prinzipiell kann jeder den Hashtag nutzen um damit Müll an die Wand zu senden. Eine Moderation der Tweets fehlt oft.

Da fände ich ein Notebook oder Bildchirm mit Wall für den Redner besser. Er kann für sich immer mal wieder einen Blick auf die Tweets werfen, aktiv zu dem Notebook gehen und dem Publikum berichten. Das macht eindeutig mehr Sinn.

Man stelle sich einmal vor beim Bambi gäbe es eine Twitterwall und ein sehr guter Schauspieler wird für sein Lebenswerk geerht. Dann schickt ein 12 Jahre alter Junge einen dummen Tweet und kommt damit auf die Wall?

Nicht gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es schaut natürlich ungeheuer modern aus. Live-Kommentare aus dem Netz zu einem Vortrag/Diskussion im realen Leben.</p>
<p>Es hat aber keinen großen Mehrwert. Hält man den Vortrag selbst, so müsste man direkt mit der Wall kommunizieren. Man schaut jedoch das Publikum an und im Hintergrund läuft ein völlig anderer Stream ab. Darauf stets wieder zu reagieren macht ein Panel nicht einfacher und natürlich gibt es dann noch lauter Scherzbolde, welchen man bei dieser Gelegenheit ebenfalls eine Bühne verschafft. Prinzipiell kann jeder den Hashtag nutzen um damit Müll an die Wand zu senden. Eine Moderation der Tweets fehlt oft.</p>
<p>Da fände ich ein Notebook oder Bildchirm mit Wall für den Redner besser. Er kann für sich immer mal wieder einen Blick auf die Tweets werfen, aktiv zu dem Notebook gehen und dem Publikum berichten. Das macht eindeutig mehr Sinn.</p>
<p>Man stelle sich einmal vor beim Bambi gäbe es eine Twitterwall und ein sehr guter Schauspieler wird für sein Lebenswerk geerht. Dann schickt ein 12 Jahre alter Junge einen dummen Tweet und kommt damit auf die Wall?</p>
<p>Nicht gut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Nils</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-155</link>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:41:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde offen einsehbare Twitterwalls vor allem deshalb störend, weil sie das Publikum unheimlich von der aktuellen Diskussion ablenken, die sich auf der Bühne abspielt.

Diese Erfahrung habe ich nicht nur auf der re:publica, sondern auf diversen großen Conventions erlebt. Das Publikum wird nervös, man verliert auch auf der Bühne den Faden. Die Gäste sind von der Unruhe irritiert und fühlen sich veräppelt.

Wer gleichzeitig eine Twitterwall lesen, im Kopf filtern und dabei auch noch einer niveauvollen Diskussion kognitiv folgen kann: Respekt. Solche Leute stört es im Restaurant auch nicht, wenn im Hintergrund permanent ein Fernseher flimmert. Die meisten werden von sowas aber eher abgelenkt.

Mein Vorschlag: Schaltet einen Vermittler (&quot;Anwalt des Publikums&quot; dazwischen, der filtert und sich ab und zu einschaltet (ja, das meine ich ernst. Bitte nicht lynchen). :)

Oder das Publikum benutzt einfach Tags beim Twittern und organisiert die Sache somit selbst, ohne dass andere abgelenkt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde offen einsehbare Twitterwalls vor allem deshalb störend, weil sie das Publikum unheimlich von der aktuellen Diskussion ablenken, die sich auf der Bühne abspielt.</p>
<p>Diese Erfahrung habe ich nicht nur auf der re:publica, sondern auf diversen großen Conventions erlebt. Das Publikum wird nervös, man verliert auch auf der Bühne den Faden. Die Gäste sind von der Unruhe irritiert und fühlen sich veräppelt.</p>
<p>Wer gleichzeitig eine Twitterwall lesen, im Kopf filtern und dabei auch noch einer niveauvollen Diskussion kognitiv folgen kann: Respekt. Solche Leute stört es im Restaurant auch nicht, wenn im Hintergrund permanent ein Fernseher flimmert. Die meisten werden von sowas aber eher abgelenkt.</p>
<p>Mein Vorschlag: Schaltet einen Vermittler (&#8220;Anwalt des Publikums&#8221; dazwischen, der filtert und sich ab und zu einschaltet (ja, das meine ich ernst. Bitte nicht lynchen). <img src='http://re-publica.de/10/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Oder das Publikum benutzt einfach Tags beim Twittern und organisiert die Sache somit selbst, ohne dass andere abgelenkt werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: oli</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-154</link>
		<dc:creator>oli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:53:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-154</guid>
		<description>zur Moderation einer Twitter-Wall: Johnny, so wie ich das verstehe, geht es dabei nur darum, die gröbsten Beleidigungen rauszufiltern, damit die Stimmung nicht in diese Richtig beeinflusst und damit verfälscht wird - das Publikum kann beeinflusst werden, sieht man z.B. bei den Standing OVations immer wieder, da stehen vorne ein paar Leute auf und dann muss auch der Rest aufstehen. Ich bin mir nicht immer sicher, ob bei einigen Veranstaltungen nicht Claqueure oder Gesinnungsgenossen diejenigen waren, die Standing Ovations &quot;provozierten&quot;. Aber ich schweife ab ;-)

Eine andere Idee wäre ja noch, jemanden die Twitter-Meldungen ins Panel, in die Diskussion bringen zu lassen, die/der dann die Stimmung des twitternden Teils des Publikums vorstellt/berichtet und/oder einige Kommentare oder Fragen an die Panel-Teilnehmer/innen weiterleitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zur Moderation einer Twitter-Wall: Johnny, so wie ich das verstehe, geht es dabei nur darum, die gröbsten Beleidigungen rauszufiltern, damit die Stimmung nicht in diese Richtig beeinflusst und damit verfälscht wird &#8211; das Publikum kann beeinflusst werden, sieht man z.B. bei den Standing OVations immer wieder, da stehen vorne ein paar Leute auf und dann muss auch der Rest aufstehen. Ich bin mir nicht immer sicher, ob bei einigen Veranstaltungen nicht Claqueure oder Gesinnungsgenossen diejenigen waren, die Standing Ovations &#8220;provozierten&#8221;. Aber ich schweife ab <img src='http://re-publica.de/10/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine andere Idee wäre ja noch, jemanden die Twitter-Meldungen ins Panel, in die Diskussion bringen zu lassen, die/der dann die Stimmung des twitternden Teils des Publikums vorstellt/berichtet und/oder einige Kommentare oder Fragen an die Panel-Teilnehmer/innen weiterleitet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johnny Haeusler</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-153</link>
		<dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:55:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-153</guid>
		<description>Vielen Dank für den Input!

Was die Moderation einer Twitterwall angeht: Zunächst ist das natürlich zusätzlicher personeller Aufwand und eine Aufgabe, der man gewachsen sein muss – sehr schnelles Lesen und Auswerten, dabei die Debatte auf der Bühne verfolgen: Kein superleichter Job. Außerdem höre ich jetzt schon die &quot;Zensur!&quot;-Rufe, denn es wird garantiert Fälle geben, über deren erfolgte oder nicht erfolgte Freischaltung man streiten kann. Die Rolle der Moderation ist also ganz sicher eine mindestens undankbare …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Input!</p>
<p>Was die Moderation einer Twitterwall angeht: Zunächst ist das natürlich zusätzlicher personeller Aufwand und eine Aufgabe, der man gewachsen sein muss – sehr schnelles Lesen und Auswerten, dabei die Debatte auf der Bühne verfolgen: Kein superleichter Job. Außerdem höre ich jetzt schon die &#8220;Zensur!&#8221;-Rufe, denn es wird garantiert Fälle geben, über deren erfolgte oder nicht erfolgte Freischaltung man streiten kann. Die Rolle der Moderation ist also ganz sicher eine mindestens undankbare …</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Bihr</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>Peter Bihr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:43:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-152</guid>
		<description>Optimal mag es nicht sein, aber ich danke, man könnte mit einer Mischung aus zwei Elementen arbeiten, zumindest zunächst mal als Test: 

1. Eine Twitterwall, die aber nicht im Raum gezeigt wird. Die Sprecher würden sie auf einem kleinen Screen sehen, um sich darauf beziehen zu können. Zudem wird die Twitterwall natürlich im Netz und eventuell in den anderen Räumen gezeigt, damit sich die Teilnehmer, die&#039;s nicht zum Panel geschafft haben, informieren können, was dort geschieht.

2. Einen Co-Moderator/Twittervertreter, der spannende Fragen auswählt und in Abstimmung mit dem Moderator diese Fragen an das Panel stellt. Eventuell kann der Moderator selbst das übernehmen, nach Möglichkeit sollte aber auch der Moderator nicht allzu stark von der Twitterwall abgelenkt sein...

Das könnte man mal testen. Übersehe ich was?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Optimal mag es nicht sein, aber ich danke, man könnte mit einer Mischung aus zwei Elementen arbeiten, zumindest zunächst mal als Test: </p>
<p>1. Eine Twitterwall, die aber nicht im Raum gezeigt wird. Die Sprecher würden sie auf einem kleinen Screen sehen, um sich darauf beziehen zu können. Zudem wird die Twitterwall natürlich im Netz und eventuell in den anderen Räumen gezeigt, damit sich die Teilnehmer, die&#8217;s nicht zum Panel geschafft haben, informieren können, was dort geschieht.</p>
<p>2. Einen Co-Moderator/Twittervertreter, der spannende Fragen auswählt und in Abstimmung mit dem Moderator diese Fragen an das Panel stellt. Eventuell kann der Moderator selbst das übernehmen, nach Möglichkeit sollte aber auch der Moderator nicht allzu stark von der Twitterwall abgelenkt sein&#8230;</p>
<p>Das könnte man mal testen. Übersehe ich was?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JST</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-151</link>
		<dc:creator>JST</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:33:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich halte eine Moderation bei Panels für sinnvoll. Wie oben bereits geschrieben wurde, steht hinter jedem Panel ein redaktionelles Konzept und das sollte eben auch mit den Mitteln der modernen Technik unterstützt werden. 
Der Mehrwert einer Twitterwall liegt für mich nicht im Mitlesen irgendwelcher Meinungstweets, sondern im Mitlesen ergänzender Informationen und vertiefender Fragen. Dabei muss die Moderation jedoch auch kritische Positionen zulassen können. 
Ich selbst habe in den frühen 2000er Jahren Video-Live-Chats als Chatmoderator co-moderiert und den eigentlichen ModeratorInnen Fragen aus dem Publikum, vorselektiert und auch redigiert zur Verfügung gestellt. 

Wenn es um Vorträge geht, dann bin ich ebenfalls der oben bereits geäußerten Meinung: Keine Twitterwall während des Vortrages. 
ALLERDINGS: Wäre es nicht toll, wenn das Publikum am Ende des Vortrages, während der Frage-Antwort-Runde die Twitterwall für Fragen nutzen könnte? Ich denke, dass könnte eine regere Diskussion am Ende der Vorträge befeuern, wenn das gewollt ist. Eine Moderation halte ich hier auch für sinnvoll.

Gruß vom Spreeufer und bis April ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte eine Moderation bei Panels für sinnvoll. Wie oben bereits geschrieben wurde, steht hinter jedem Panel ein redaktionelles Konzept und das sollte eben auch mit den Mitteln der modernen Technik unterstützt werden.<br />
Der Mehrwert einer Twitterwall liegt für mich nicht im Mitlesen irgendwelcher Meinungstweets, sondern im Mitlesen ergänzender Informationen und vertiefender Fragen. Dabei muss die Moderation jedoch auch kritische Positionen zulassen können.<br />
Ich selbst habe in den frühen 2000er Jahren Video-Live-Chats als Chatmoderator co-moderiert und den eigentlichen ModeratorInnen Fragen aus dem Publikum, vorselektiert und auch redigiert zur Verfügung gestellt. </p>
<p>Wenn es um Vorträge geht, dann bin ich ebenfalls der oben bereits geäußerten Meinung: Keine Twitterwall während des Vortrages.<br />
ALLERDINGS: Wäre es nicht toll, wenn das Publikum am Ende des Vortrages, während der Frage-Antwort-Runde die Twitterwall für Fragen nutzen könnte? Ich denke, dass könnte eine regere Diskussion am Ende der Vorträge befeuern, wenn das gewollt ist. Eine Moderation halte ich hier auch für sinnvoll.</p>
<p>Gruß vom Spreeufer und bis April <img src='http://re-publica.de/10/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne Roth</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-150</link>
		<dc:creator>Anne Roth</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 13:52:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-150</guid>
		<description>Das sehr negative Erlebnis von Danah Boyd (Social Media Researcher beim Microsoft Research New England/Fellow beim Harvard University&#039;s Berkman Center for Internet and Society) mit einer Twitterwall (oder: Backchannel) bei der Web2.0 Expo, dass sie im November ausführlich beschrieben hat, liefert gute Gründe gegen Twitterwalls:
&lt;a href=&quot;http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2009/11/24/spectacle_at_we.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;spectacle at Web2.0 Expo... from my perspective&lt;/a&gt;
Dieser &#039;Fall&#039; ist in der englischsprachigen Netzwelt ziemlich ausführlich diskutiert worden - es lohnt sich, das nachzulesen.

Nebenbei finde ich übrigens enorm mutig, dass sie das so detailliert aufgeschrieben hat. 

Aus meiner Sicht spricht diese Geschichte mindestens für irgendeine Form der Moderation und sicher auch dafür, sich über Partizipation/Interaktion bei Veranstaltungen vorher gründlich Gedanken zu machen (was ja eh offensichtlich die Absicht dieses Posts ist)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das sehr negative Erlebnis von Danah Boyd (Social Media Researcher beim Microsoft Research New England/Fellow beim Harvard University&#8217;s Berkman Center for Internet and Society) mit einer Twitterwall (oder: Backchannel) bei der Web2.0 Expo, dass sie im November ausführlich beschrieben hat, liefert gute Gründe gegen Twitterwalls:<br />
<a href="http://www.zephoria.org/thoughts/archives/2009/11/24/spectacle_at_we.html" rel="nofollow">spectacle at Web2.0 Expo&#8230; from my perspective</a><br />
Dieser &#8216;Fall&#8217; ist in der englischsprachigen Netzwelt ziemlich ausführlich diskutiert worden &#8211; es lohnt sich, das nachzulesen.</p>
<p>Nebenbei finde ich übrigens enorm mutig, dass sie das so detailliert aufgeschrieben hat. </p>
<p>Aus meiner Sicht spricht diese Geschichte mindestens für irgendeine Form der Moderation und sicher auch dafür, sich über Partizipation/Interaktion bei Veranstaltungen vorher gründlich Gedanken zu machen (was ja eh offensichtlich die Absicht dieses Posts ist)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Aléa Torik</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-149</link>
		<dc:creator>Aléa Torik</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 09:36:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-149</guid>
		<description>Lieber Sascha, 

du hast sicherlich Recht, wenn du die Individualität betonst. Manchen Menschen mag das Filtern gelingen. Manche können sehr schnell Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und viele Informationen synchron aufnehmen. Ich kenne Untersuchungen, die das Gegenteil behaupten. 

Ein Witz zu Illustration: Zwei Männer sprechen miteinander. Sagt der eine „Ich habe einen Kursus in Schnelllesen gemacht und „Krieg und Frieden“ von Tolstoi in zwanzig Minuten gelesen“. Fragt der andere: „Und?“ Darauf antwortet der erste: „Es spielt in Russland.“

Wir sind inzwischen ganz schnell dabei, Dinge zu verstehen. Als Literaturwissenschaftlerin neige ich jedoch zu der Annahme, dass „Krieg und Frieden“ noch mehr Informationen bereithält. Um an diese Informationen heranzukommen, braucht es allerdings Zeit und Muße. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass die Welt zu einer Welt aus Informationen verkommt. Dass alles nur noch Daten sind, die man filtern und sortieren kann und muss. Aber wenn ich einzig skeptisch wäre und gar nicht neugierig, dann hätte ich mir sicher keine Karte für die re:publica gekauft. Schön, dass wir bei der analogen Gesprächskultur einer Meinung sind. Ich freue mich auch auf die Veranstaltung, ich freue mit aufs reden und gucken. Auch wenn ich nicht alle angucke, sondern nur ausgewählte. Ich kann ja ebenfalls filtern. Und vielleicht ist das so, dass auch moderne Männer unterscheiden können zwischen 90 / 60 / 90 und den Ausmaßen und Dimensionen einer wirklichen Frau. Weil wir ja doch mehr sind als die dahingetwitterte Datenmenge. 

Herzlich
Aléa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Sascha, </p>
<p>du hast sicherlich Recht, wenn du die Individualität betonst. Manchen Menschen mag das Filtern gelingen. Manche können sehr schnell Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und viele Informationen synchron aufnehmen. Ich kenne Untersuchungen, die das Gegenteil behaupten. </p>
<p>Ein Witz zu Illustration: Zwei Männer sprechen miteinander. Sagt der eine „Ich habe einen Kursus in Schnelllesen gemacht und „Krieg und Frieden“ von Tolstoi in zwanzig Minuten gelesen“. Fragt der andere: „Und?“ Darauf antwortet der erste: „Es spielt in Russland.“</p>
<p>Wir sind inzwischen ganz schnell dabei, Dinge zu verstehen. Als Literaturwissenschaftlerin neige ich jedoch zu der Annahme, dass „Krieg und Frieden“ noch mehr Informationen bereithält. Um an diese Informationen heranzukommen, braucht es allerdings Zeit und Muße. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass die Welt zu einer Welt aus Informationen verkommt. Dass alles nur noch Daten sind, die man filtern und sortieren kann und muss. Aber wenn ich einzig skeptisch wäre und gar nicht neugierig, dann hätte ich mir sicher keine Karte für die re:publica gekauft. Schön, dass wir bei der analogen Gesprächskultur einer Meinung sind. Ich freue mich auch auf die Veranstaltung, ich freue mit aufs reden und gucken. Auch wenn ich nicht alle angucke, sondern nur ausgewählte. Ich kann ja ebenfalls filtern. Und vielleicht ist das so, dass auch moderne Männer unterscheiden können zwischen 90 / 60 / 90 und den Ausmaßen und Dimensionen einer wirklichen Frau. Weil wir ja doch mehr sind als die dahingetwitterte Datenmenge. </p>
<p>Herzlich<br />
Aléa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Pallenberg</title>
		<link>http://re-publica.de/10/blog/2010/02/03/pro-und-contra-twitterwalls/comment-page-1/#comment-148</link>
		<dc:creator>Sascha Pallenberg</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 02:45:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://re-publica.de/10/?p=161#comment-148</guid>
		<description>@Alea

so individuell wie jede(r) einzelne ist, so individuell sind auch unsere beduerfnisse und kommunikativen faehigkeiten. filtern ist das zauberwort und dann kannst du auch hunderten blogs und tausenden usern bei twitter folgen. ich halte multitasking fuer durchaus machbar, wenn man sich auf das wesentliche konzentriert, bin aber absolut bei dir, wenn gespraeche durch anrufe etc. unterbrochen werden. da bekomme ich auch jedes mal nen hals.

die twitter-wall halte ich fuer extrem wichtig um nicht nur stimmungen zu sammeln, sondern diese auch nach draussen zu tragen. lokal mag die twitter-wall direkte offline reaktionen hervorrufen, im netz habe ich jedoch die moeglichkeit diese infos entsprechend zu filtern und so parallel zu der ueblichen berichterstattung, auch sehr subjektive meinungen zu bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alea</p>
<p>so individuell wie jede(r) einzelne ist, so individuell sind auch unsere beduerfnisse und kommunikativen faehigkeiten. filtern ist das zauberwort und dann kannst du auch hunderten blogs und tausenden usern bei twitter folgen. ich halte multitasking fuer durchaus machbar, wenn man sich auf das wesentliche konzentriert, bin aber absolut bei dir, wenn gespraeche durch anrufe etc. unterbrochen werden. da bekomme ich auch jedes mal nen hals.</p>
<p>die twitter-wall halte ich fuer extrem wichtig um nicht nur stimmungen zu sammeln, sondern diese auch nach draussen zu tragen. lokal mag die twitter-wall direkte offline reaktionen hervorrufen, im netz habe ich jedoch die moeglichkeit diese infos entsprechend zu filtern und so parallel zu der ueblichen berichterstattung, auch sehr subjektive meinungen zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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