Projekt: „Follow me!“
Aram Bartholl wird auf der re:publica´08 ein spannendes Kunst-Projekt durchführen:
Zeig dich mit deinem Twitterlogo auf der Re:publica! Sammel jede Menge follower und lass sehen wen du alles kennst!:
„Kennen wir uns nicht von Twitter?“
„Ach, Du bist das! Wie ist nochmal dein Nickname?“
„Hattest du nicht letztens noch ein anderes Profilfoto?“
„Und? Wieviel follower hast du schon?“
„Sind die colorwars nicht endlich vorbei?“
„Wo ist Kosmar? Ah, da läuft der rote Besen…“Das Projekt „Follow me!“ ist eine soziale Intervention und Gruppen-Performance für Konferenzen und Events rund ums Web. In Anlehnung an Microbloggingdienste wie Twitter, Jaiku oder Pownce interagieren die Teilnehmer des Projektes untereinander mit den Symbolen und in den Regeln dieser Social Web Services im realen Raum. Jeder Teilnehmer bekommt einen Anstecker und mehrere Aufklebern seines Twitter (o.ä.) Profilfotos/-logos. Der Button wird am Hemd/T-Shirt/Pullover getragen und ermöglicht anderen Konferenzteilnehmern „Twitterfreunde“ wieder zu erkennen. Mit den kleinen Profilaufklebern können sich die User dann gegenseitig als Follower/Freunde auf dem T-Shirt „eintragen“. Ganz im Stile von Twitter entsteht ein grosses Wer-Followed-Wen-Spektakel mit jeder Menge face-to-face Interaktion.
Ein wichtiges Element bei allen Social Web Plattformen, insbesondere aber bei den Microbloggingdiensten ist das Profilogo des Users. Das Profilfoto, welches normalerweise ein Portrait des Nutzers zeigt avanciert zum quasi Markenzeichen des Users. Bei der Nutzung von Twitter und Co. erscheint zu jeder Kurznachricht eines Users das jeweilige Profilfoto im Webinterface. Da die User sich nicht unbedingt persönlich kennen, nimmt das wiederkehrende Bild, in Verbindung mit den geschriebenen Nachrichten eine zentrale Funktion als Interpretations- und Projektionsfläche ein. Auf diesem schmalen Kanal der Kommunikation entsteht ein Netzwerk von Bekanntschaften, die auf digitaler Ebene eine reale Verbindung eingehen.
Wie beeinflusst das Social Web Beziehungen zwischen den Menschen? Auf welcher Ebene, der digitalen oder der physischen lernen sich die Menschen wie kennen? Wie stellen sich User im Netz dar und wie werden sie dort wahrgenommen?
Es wird eine “follow me”-Station geben, an der die entsprechenden Logos bearbeitet, auf Aufkleber gedruckt und die Buttons DIY erstellt werden. Zur Unterstützung und Betreuung dieses “follow me”-Treffpuntes sucht Aram Bartholl noch einen Assistenten/Assistentin. Von Vorteil wären basic Kentnisse in Photoshop und Indesign, Fingerfertigkeit und Begeisterung für das Projekt natürlich. Wer noch eine der raren Tickets für die re:publica´08 sucht und Aram am Mittwoch und Donnerstag tagsüber zur Verfügung steht, bekommt noch eine Freikarte. Dazu bitte das Kontaktformular in Aram´s Blog nutzen. Ansonsten sind alle eingeladen, ihm bei der Durchführung zu helfen. Wir sind gespannt.
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Comments
[...] Nicknames und lustigen Twicons verstecken, in der realen Welt zusammen? Mit dem Projekt „Follow me“ will Aram Bartholl auf der re:publica genau das schaffen: „Zeig dich mit deinem [...]
[...] erkennt man das am dienstag doch schon fast nicht mehr Delphin: Ey, wir wurden abgezogen! Delphin: http://re-publica.de/08/2008/03/30/projekt-%E2%80%9Efollow-me%E2%80%9C/ Herm: poah!! Herm: gibt am eingang bestimmt noch n kinderbereich Herm: onkel herm’s farm [...]
[...] endlich mal alle seine twitter-Kontakte in echt sehen will, der macht am besten mit bei der “Follow me” Aktion von Aram Bartholl. Tags: antischokke, berlin, Creative Commons, event, re publica08, [...]
[...] von Aram Bartholls Kunstaktion „Follow Me“ wurde gezwitschert was das Zeug hält. Per SMS konnte man sich den Avatar und Namens seines Twitter [...]
[...] Nicknames und lustigen Twicons verstecken, in der realen Welt zusammen? Mit dem Projekt “Follow me” will Aram Bartholl auf der re:publica genau das schaffen: “Zeig dich mit deinem [...]
Reizvoll fände ich, die Idee in die weitere Öffentlichkeit zu tragen, deswegen: Wird es T-Shirts zu der Aktion geben, z.B. Twitter-türkise mit Wölkchen? Würde mich mal interessieren.